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20.02.2011
Studie Trinkverhalten und -versorgung Schulkinder

Studie Trinkverhalten und -versorgung Schulkinder

Fragebogen zur Studie: Trinkverhalten und Getränkeversorung von Kindern in der Grundschule - zur Analyse und Verbesserung der Trinkgewohnheiten. 2. Welle läuft, Einsendeschluss 01.04.2011

Liebe Schulleiter, Lehrkräfte und Hausmeister,
helfen Sie mit bei der Analyse und Verbesserung der Trinkgewohnheiten an unseren Gundschulen (Download Fragebogen) - unter allen Antworten verlosen wir Preise im Wert von ca. 8.000,– €. Herzlichen Dank!

1. Bedeutung des Trinkens fĂĽr Kinder

Bei Kindern ist der Wassergehalt des Körpers höher als bei Erwachsenen. Das regelmäßige und ausreichende Trinken ist für Kinder deshalb besonders wichtig. Denn nur wenn ausreichend Flüssigkeit zugeführt wird und ein gut funktionierender Wasserhaushalt gegeben ist, kann sich die volle körperliche und geistige Leistungsfähigkeit entfalten und das Kind entsprechend gut entwickeln. Je jünger die Kinder sind, desto sensibler reagieren sie auf Flüssigkeitsdefizite.

Im Präventionskonzept der optimierten Mischkost, das vom Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund entwickelt wurde, sollen reichlich Getränke verzehrt werden – bei Kindern im Alter zwischen 6 und 10 Jahren täglich etwa 950 Milliliter. Natürlich darf es auch mehr sein. An heißen Tagen, beim Sport und beim Spielen kann sich der Flüssigkeitsbedarf sogar mehr als verdoppeln. Die DONALD-Studie zeigt allerdings, dass Kinder in der Realität meist nicht genügend trinken: etwa 1 Glas mehr pro Tag sollte es durchschnittlich sein.

Aber unabhängig von der zu niedrigen Menge trinken Kinder darüber hinaus auch oft das Falsche. Sie bevorzugen zuckerhaltige Getränke und erhöhen damit das Risiko übergewichtig zu werden. Milch ist ein wertvolles Nahrungsmittel, aber als Durstlöscher zu kalorienreich. Fruchtsäfte enthalten wichtige Vitamine und Mineralstoffe, sollten aber zum Durst löschen mit Wasser gemischt werden. Neben dem „wieviel“ und „was“ getrunken werden sollte, ist auch eine gleichmäßige Flüssigkeitsversorgung über den ganzen Tag wichtig, um die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit aufrecht zu halten. Einmal in der Kindheit gewonnene falsche Trinkgewohnheiten bleiben oft auch bei Erwachsenen bestehen und stellen somit ein nachhaltiges Risiko aber auch eine Chance dar: Wer ein richtiges Trinkverhalten bereits in der Kindheit
lernt, legt damit einen wichtigen Grundstein fĂĽr ein gesĂĽnderes Leben.

2. Trinken und Getränke in Grundschulen

Im Kindergarten werden die Kinder noch – ganz selbstverständlich – durch die Betreuer und Erzieherinnen mit Getränken versorgt. Dies ändert sich mit der Einschulung. Spätestens als Erstklässler in der Grundschule müssen die Kinder lernen, sich selbstständig um die regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme am Vormittag zu kümmern und auch die Eltern müssen sich auf diese neue Situation einstellen. Bei Kindern ist aber noch kein Bewusstsein für die Bedeutung eines gesunden Wasserhaushaltes zu erwarten. Auch bei vielen Eltern muss dies erst geschaffen und erlernt werden und ist mit der Bestellung von Pausenmilch nicht getan.

Ernährungs- und Verhaltenswissenschaftler sind sich heute international darüber einig, dass die Schule ein ideales Umfeld bietet, um ein gesundheitsförderliches Verhalten bei Kindern nachhaltig zu verbessern. Dies gilt auch für ein gesundes Trinkverhalten und gelingt dann am besten, wenn die Wissensvermittlung im Unterricht kombiniert wird mit einem erleichterten Zugang zu geeigneten Trinkangeboten. Die trinkfit-Studie* des FKE mit 3.000 Grundschulkindern in Dortmund und Essen hat dies aktuell und nachdrücklich mit dem Aufstellen von leitungsgebundenen Wasserspendern in den Schulen bestätigt.

Viele Schulen stehen dem freizügigen Trinken noch skeptisch gegenüber und sind sich oftmals über die hohen Qualitätsnormen des frei zugänglichen Trinkwassers sowie des Zustandes ihres Leitungssystems im Unklaren. „Unsere trinkfit-Studie* hat gezeigt, dass die Gewöhnung an das tägliche Trinken in der Schule auch den Wasserkonsum am Rest des Tages erhöht hat. Wir vermuten, dass die Kinder das in der Schule eingeübte Verhalten nach Hause übertragen haben.“ (Zitat von Prof. Dr. Kersting, FKE)

3. Situationsanalyse zum Trinkverhalten und zur Getränkeversorgung in Grundschulen

Was und warum genau trinken Kinder in der Schule? Wie sind die aktuellen Regeln und Rahmenbedingungen für den Zugang zu Trinkwasser sowie den Bezug von Getränken? Wie ist es um die aktuelle Selbstversorgung durch mitgebrachte Getränke in der Grundschule bestellt? Wie ist die Einstellung und das Bewusstsein des Lehrkörpers zum Trinken in der Schule/im Unterricht? Vermutungen und Einschätzungen gibt es viele. Das vorliegende Studienkonzept soll erstmals umfassende und bundesweit repräsentative Ergebnisse generieren und damit die Grundlage für situationsgerechte Ansätze und Konzepte zur nachhaltigen Verbesserung der Flüssigkeitsversorgung von Kindern in Grundschulen schaffen.

4. Sensibilisierung und Lösungsvorschläge

Neben praxisrelevanten Fragestellungen soll ein entsprechendes Begleitschreiben an die jeweiligen Schulleiter/innen für das wichtige Thema „Trinkversorgung“ sensibilisieren und Problembewusstsein erzeugen. Ferner werden das Interesse hinsichtlich Informations- und Aufklärungsmaterialien bis hin zu konkretem Unterrichtsmaterial erfasst sowie die Offenheit zur Durchführung von entsprechenden Schulprojekten ermittelt. Darüber hinaus soll die Aufgeschlossenheit gegenüber Sponsoring-Konzepten zur Verbesserung der Trinkversorgung geprüft werden.

Bei Fragen oder Anfragen zu individuellen Konzepten sind wir gerne auch persönlich fĂĽr Sie da unter 02361-40786-10.

Ihr Team von Blattwerk Media


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