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Neues vom Blattwerk

Studienergebnisse der Umfrage zu Platzmangel in KiTas

Im Februar 2021 wurde eine bundesweite Studie zum Thema Platzbedarf an Kindertagesstätten durchgeführt. Insgesamt wurden 21.597 Einrichtungen dazu eingeladen, 1.503 KiTas nahmen teil.

Ziel der Studie war, ein aktuelles Stimmungsbild zu erfassen und die größten Problemfelder zu identifizieren. Weiter sollten Lösungsstrategien ermittelt und anderen KiTas als Hilfestellung angeboten werden.

 

Die Auswertung:

 

1. Wie schätzen Sie das Verhältnis von Kinderzahl zu Platzangebot in Ihrer KiTa ein?


Fazit: Der Mittelwert von 51 (Standardabweichung = 30) steht für eine ähnlich große Antwortverteilung auf beiden Seiten. Es besteht also bei etwa der Hälfte der Kinderbetreuungseinrichtungen aktuell ein Platzproblem.

 

2. Welche der folgenden Punkte stellen in Ihrer KiTa dabei besonders große „Herausforderungen“ dar?

Fazit: Die größten Probleme bereitet offenbar die Trennung der Kinder in Kontaktgruppen. Ein größeres Raumangebot wäre sicher in vielen Fällen eine Lösung.

 

3. Wie wird in Ihrer KiTa entschieden, ob und in welcher Form Platz geschaffen wird?

Als freien Kommentar gaben ca. 7% ergänzend an, dass gemeinsame Entscheidungen von Trägern mit Team/Leitung getroffen werden und bei 2% auch die Eltern hinzugezogen werden.  1% der Antworten entfielen auf Tagespflege-Einrichtungen, die i.d.R. alleine entscheiden.

Fazit: Die mit Abstand meisten Entscheidungen werden dort gefällt, wo der Platzmangel in der Einrichtung auch unmittelbar spürbar ist, nämlich gemeinsam im ganzen KiTa-Team. An zweiter Stelle der Entscheidungshierarchie steht der Träger. Dieser übernimmt vermutlich vor allem dann, wenn es um die finanziellen Ressourcen geht.

 

4. Welche eigenen Lösungen oder Ideen zur Bewältigung von Platzmangel in Ihrer KiTa haben Sie bereits umgesetzt oder sind geplant?

Erschließung zusätzlicher Räume

Derzeit leerstehende Turnhallen, Gemeindehäuser und Schulräume werden genutzt, um die Gruppen zu entzerren. Zudem behelfen sich KiTas durch ein Umfunktionieren bestehender Räumlichkeiten. Erzieher*innen berichten davon, dass beispielsweise Flure, Keller, Schlaf- und Speiseräume und teilweise auch Büros und Pausenräume der Erzieher*innen zur Betreuung der Kinder genutzt werden.

Auch Gartenflächen werden mit dem Aufbau von Zelten und Pavillons eingebunden. Einige Kitas können auch naheliegende Sportplätze und Schrebergärten langfristig nutzen, um so einen größeren Außenbereich zur Verfügung zu haben.

Sandburgen statt Bauklötze

Viele KiTas haben sich dazu entschlossen, so viel Zeit wie möglich draußen zu verbringen. Teilweise wird der Außenbereich dabei unterteilt oder zeitversetzt genutzt, um eine Vermischung der Gruppen zu vermeiden. Die Erzieher*innen unternehmen mit Ihren Gruppen Ausflüge zu Spielplätzen oder in den Wald, um etwas Abwechslung in den Alltag zu bekommen. Teilweise helfen die Eltern als zusätzliche Aufpasser*innen, um kleinere Gruppen bilden zu können. Auch Elterngespräche finden vermehrt draußen statt.

Umgestaltung der Gruppen

Generell wurden die Kinder in kleinere, feste Gruppen aufgeteilt, um die Anzahl der Kontaktpersonen zu minimieren. Kindertagespflegen dienen als Kooperationspartner und übernehmen kleinere Gruppen.

An- und Umbau der Einrichtungen

Knapp 10% der befragten KiTas hatten das Glück, einen größeren An- oder Umbau bewerkstelligen zu können. Eine Möglichkeit für eine kurzfristige Lösung bieten hier zusätzliche Räume durch angemietete modulare Gebäude.

Den bestehenden Platz besser Nutzen

Aber auch durch eine Umgestaltung der bestehenden Räumlichkeiten wurde Platz geschaffen. Bastelanleitungen wurden digitalisiert, um Platz in den Schränken zu gewinnen. Nur selten genutzte Spielzeuge und Möbel wurden verschenkt, entsorgt oder in Keller, Garage oder auf dem Dachboden gelagert.

Bei hohen Räumen können Podeste für zusätzlichen Stauraum „unter den Füßen” sorgen oder sogar zweite Raumebenen geschaffen werden. Weitere kleinere Anpassungen in der Raumstruktur sind durch Raumteiler möglich, die eine Aufteilung der Kinder innerhalb Ihrer Kontaktgruppen vereinfachen.

Fazit: Die Antworten der KiTas zeigen: Not macht erfinderisch. Mit viel Mühe und Fantasie stellen sich Erzieh*innen der Herausforderung, Platz zu schaffen und Hygienekonzepte umzusetzen.

 

5. Haben Sie Interesse, über gut funktionierende Lösungen anderer KiTas zur Bewältigung von Platzmangel informiert zu werden?


Fazit: Das große Interesse an Lösungen anderer KiTas belegt den hohen Druck und Platzmangel, unter dem viele Einrichtungen derzeit besonders zu leiden haben. Alle insgesamt 589 „ja“-Antworten werden über die Ergebnisse der Frage 4 informiert.

Nur wenn Frage 5 mit „ja“ beantwortet wurde, ging es mit der nächsten Frage weiter.

 

6. Möchten Sie auch Informationen über temporäre Gebäudelösungen für Ihre Kita zur Lösung von akutem Platzmangel erhalten?

Dieser Frage war folgende Information vorangestellt: Diese Umfrage wird gesponsert von der Adapteo GmbH, dem führenden Anbieter für Modulgebäude als Interimslösung für schnelle und flexible Abhilfe bei erhöhtem Platzbedarf. Adapteo GmbH bietet modulare und flexible Gebäudelösungen u.a. für Schulen, Kindergärten, Büros und Veranstaltungen (www.adapteo.de). Hier der direkte Link zu den Vorteilen der Kitamodule von Adapteo.

Fazit: Insgesamt 168 Einrichtungen wünschten sich neben einem Informationstransfer kreativer Lösungen anderer Kitas auch konkrete Informationen von der Adapteo GmbH. Somit haben sich sowohl das allgemeine Interesse am Ergebnis dieser Studie als auch der Informationsbedarf an Leistungen des Sponsors bestätigt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Adapteo GmbH, die diese Umfrage möglich gemacht hat und natürlich bei allen KiTa-Leitungen, Erzieher*innen, Tagesmüttern, KiTa-Vorständen, etc. für die Teilnahme an dieser Umfrage.

Ihr/Euer Mafo-Team von Blattwerk Media

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